Haltung und Ernährung

 

 Die farbmausgerechte Haltung und Ernährung

 

                                                         1. Kosten 

                                                         2. Das richtige Gehege 

                                                         3. Der richtige Standort

                                                         4. Die mausgerechte Einrichtung

                                                         5. Ernährung

                                                         6. Vergesellschaftung

 

1. Kosten

Zu Beginn möchte ich den finanziellen Aspekt näher erläutern. So übersteigen die Anschaffungskosten für das Zubehör, die laufenden Unterhaltskosten und die unplanmäßigen Ausgaben z.B. durch Tierarztbesuche, den Preis für eine einzelne Maus um ein Vielfaches...

 

      Money... Money... Money - eine kleine Übersicht:   

 Anschaffungskosten für 2-3 Mäuse:

Gehege                                                                                                            40 - ??? €

Eigenbau oder mausgerechter Nagerkäfig, Volieren 

Ausstattung / Einrichtung                                                                              20 - 50   €

z.B.Häuschen, Futter-/Wassernapf, Beschäftigungsmittel

pro Maus                                                                                                           0 - 10    €


Anschaffungskosten:                                                                                     60 - ??? €

 

Laufende Kosten (im Monat) für 2-3 Mäuse: 

 hochwertiges Futter/Leckerchen                                                                 3 - 10 €

 Streu/Heu/Stroh/Nistmaterial                                                                         3 - 10 €

 Einrichtungsgegenstände / Spielzeug                                                         5 - ?? €     

 monatliche Kosten:                                                                                       11 - ?? €

 

Hinzu kommen weitere Kosten für z.B. Tierarzt, Tierbetreuung im Urlaub, etc.! Um immer eine kleine Geldreserve zu haben, bietet sich die Einrichtung einer Mäuse-Kasse an, in der monatlich einige Euros gespart werden.

 

 

2. Der richtige Käfig:

Ihre neuen Gefährten verbringen den Großteil ihres Lebens in ihrem neuen Käfig. Er sollte daher ihren Bedürfnissen entsprechen und eine verhaltensgerechte Unterbringung gewährleisten. 

Neben Volieren und Gitterkäfigen schwören viele Liebhaber auf die Haltung in großen Aquarien. Diese sind teilweise ebenfalls gut geeignet, solange man auf die Gewährleistung der Belüftung achtet und man ein Ausbrechen (durch engmaschigen, auflegbaren Gitterrahmen) der Bewohner verhindert.  Sehr positive Aspekte sind die tollen Beobachtungsmöglichkeiten, die einfache Reinigung des Aquariums und das fehlende "Späne durch die Gegend werfen". Als negativ kann die (eventuell) mangelhafte Belüftung und die begrenzte Ausstattungsmöglichkeit (durch fehlende Ebenen) angesehen werden. Wenn durch eine Aquariumhaltung der Einbau von Ebenen unmöglich ist, muss zusätzlich darauf geachtet werden, dass das Aquarium entsprechend groß ist. Desweiteren darf es nicht höher als tief sein (Belüftung!). Ein gutes Aquarium für Farbmäuse hätte z.B. die Maße 1,20 m lang x 50 cm tief x 40 cm hoch.

Terrarien und Plastikkäfige eignen sich nur sehr begrenzt für die Haltung von Farbmäusen. Das Anbringen der Tränken stellt ein Problem dar, der Mangel an ausreichender Belüftung und die leichte Überhitzungsgefahr übertreffen die positiven Eigenschaften (gute Beobachtung, geringe Verschmutzung der Käfigumgebung). Durch Feuchtigkeit kann es zu Schimmelbildung und Parasitenbefall kommen. Zerkratzte Plastikscheiben behindern die freie Sicht (Plastik kann leicht von Mäusen angenagt werden - Verletzungsgefahr!). 

Egal ob Sie einen Käfig selber bauen oder einen im Handel / Internet erwerben, auf diese Punkte sollten Sie achten: 

  • Mindestgröße sollte 80cm x 50cm x 50 cm betragen
  • qualitativ hochwertige Verarbeitung (keine spitzen Kanten, herausstehende Nägel, giftigen Substanzen, etc.)
  • einfaches Handling und gute Ausstattungsmöglichkeiten
  • bei Holz: mehrfache und gut gehärtete Lackierung mit ungiftigen "Sabberlack" - keine Knabbermöglichkeiten an z.B. zu rauhen Kanten bieten!
  • Ausbruchsicherheit (feste Türen, keine Spalten / Lücken )
  • bei Gitterkäfigen: max. Gitterabstand 0,6 - 0,8 cm!
  • genügend Zugriffsmöglichkeiten (auch von vorne / von der Seite möglich ?)
  • Befestigungsmöglichkeiten für Tränke / Äste / Ebenen
  • ggf. Streu- /Spritzschutz
  • Aquarien müssen aus Gründen der Belüftung unbedingt tiefer als hoch sein!

Grundsätzlich gilt, dass die im Zoohandel angebotenen Käfige (im Prinzip fast alle!) für Kleintiere ungeeignet sind. Von zu geringen Platzangebot, über ungenügende Verarbeitung und mangelnde Materialqualität bis hin zu falschen Gitterabständen und gesundheitsschädigenden Zubehör, ist die Produktpalette leider alles andere als tiergerecht. 

Von daher bieten sich meiner Meinung nach nur Eigenbauten an. Da jedoch nicht jeder handwerklich begabt ist (ich auch nicht *hust*), kann man auch auf tolle Volierenangebote im Internet zurückgreifen. Dabei haben sich Hersteller auf die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kunden (insbesondere der Tiere) eingestellt und schaffen große, verhaltensgerechte Volieren und Käfige für Kleintiere. Allerdings haben diese Volieren ihren Preis: ab 100,- € (nach oben offen!) muss man für einen solchen Käfig einrechnen. Günstigere Angebote gibt es zeitweise auf Auktionsseiten wie Ebay, auf denen die Hersteller ihre Produkte in Shops als Sofortkauf oder in Auktionen anbieten. Oftmals bekommt man die Voliere als "Baukasten". Denken Sie daran, den Käfig unbedingt mit ungiftigen "Sabberlack" aus dem Baumarkt mehrmals (!) zu lackieren, da sonst der Urin(-geruch) in das Holz dringt, dieses dann aufquillt und zu riechen anfängt.

 

Haben Sie einen passenden Käfig gefunden, muss der richtige Standort gefunden werden. Generell sollte der Käfig ruhig, mit mindestens einer Seite zu einer Wohnwand bei einer Zimmertemperatur um 20°C stehen.

3. Der richtige Standort:

  • ungeeignete Plätze: Fensterbänke (Zug, Hitze, Sonneneinstrahlung, "zu offen")Räume, in denen geraucht wird, Schlafräume, Küche, Bad
  • Temperaturschwankungen vermeiden!
  • Keine direkte Sonneneinstrahlung! Mäuse vertragen generell Kühle besser als Hitze!
  • keine Kochdünste, kein Zigarettenqualm, kein (z.B. Musik-)Lärm, keine hohe Luftfeuchtigkeit!
  • Schlafräume sind aufgrund des dämmerungs-/nachtaktiven Verhaltens der Tiere ungeeignet!
  • der Käfig sollte in Augenhöhe und nicht direkt auf dem Boden stehen! (Fluchtverhalten)
  • der Standort sollte generell eher dunkel als zu hell sein (dämmerungs- und nachtaktiv)
  • geeignete Standorte können sein: Aufenthalts-, Wohnräume, in denen nicht geraucht oder laute Musik gehört wird; Wohndielen; ein eigenes "Mäusezimmer"; evtl.  Hobbyzimmer

 

 4. Die mausgerechte Einrichtung:

          

  Grundsätzlich benötigen Sie folgendes Zubehör:

  • hochwertiges, unparfumiertes, staubarmes Streu (umso höher gestreut, desto verhaltensgerechter)
  • hochwertiges,  Heu / Stroh (trockene Lagerung, sonst drohen Schimmel und Parasiten! ) ohne Sand, Krümel und Verunreinigungen (zur Nahrungsaufnahme, Bodenbelag, Material zum Nestbau)
  • hochwertiges Mäusefutter (Näheres unter " 5. Ernährung ")
  • Nippeltränke (Wassernäpfe sind absolut ungeeignet, da sie schnell mit Streu zugescharrt oder durch Urin und Kot verunreinigt werden) und Futternäpfe aus Keramik - beides sollte täglich neu befüllt werden; Futterschalen und Verderbliches entfernen!

Darüber hinaus sollte der Mäusekäfig immer verhaltensgerecht und abwechslungreich ausgestattet sein!

 

 

Mäusegeeignetes:

- Ton-, Kokos-, Holzhäuschen (ohne Boden! -> Staunässe)

- ungiftige und ungeklebte Pappschachteln/-rollen (ohne Nahrungs- und Fettreste aus dem Haushalt, wie die Villa "Eierkarton", Maison "Keksschachtel",etc.=  besonders

  günstig, nagetauglich sorgen für Abwechslung)

- Leitern, (Sisal-) Seile, Ebenen aus Naturmaterialien

 

- tierschutzgerechtes Laufrad aus Holz oder Kunststoff (Mindestdurchmesser 25cm, mit durchgängig geschlossener Lauffläche, ohne Metallbügel (Schereneffekt),

   Sprossen und Haltestreben)

- Knabberhölzer von ungespritzten Obstbäumen (gut für den Zahnabrieb, besser als getrocknetes Brot)

- unbehandelte Wurzeln, Korkrinden, Äste, Kokosschalen, Keramiktöpfchen, Holzhäuser, Röhren und Tunnel

Auf den Seiten von Rodipet findet man mäusegeeignetes Futter und Zubehör, u.a. auch Laufräder der Firma Wodent Wheel. HIER

Verwenden Sie auf keinen Fall Katzenstreu. Immer wieder verenden Mäuse durch die Aufnahme einzelner Katzenstreuklumpen. Parfumiertes Streu riecht nur für den Menschen angenehm. Die Tiere nehmen den Duft um ein Vielfaches wahr! Sie möchten auch nicht in einer Parfumerie leben, oder? Alternativ bietet sich hierbei die Nutzung von Kräuterstreu an, die jedoch verhältnismäßig teuer sind.

 

                

              (Fairy Tale´s Tarantula - Golden Agouti)

       Achtung:

  • (Halb-) geschlossene Plastiklaufbälle und Laufkugeln, die es leider immer noch im Zooladen zu kaufen gibt,  ermöglichen den Tieren kein selbständiges Verlassen der Kugel. Panisch laufen sie gefangen im ganzen (Kinder-) Zimmer umher. Das Tier wird so zu einem Spielzeug!

  • Metallfutterbälle, in denen Frischfutter den Tieren dargeboten werden, verfügen über ein extrem hohes Unfallrisiko. Da (oftmals junge) Kleintiere ihren Kopf nicht zurückziehen können und sich in diesen Bällen erdrosseln.

 

  • Handelsübliche Laufräder aus Plastik oder Metall verfügen meist über Sprossen, in denen sich die Tiere Füße und Schwänze brechen/abreißen können. Zudem kommt es oft zu tödichen Unfällen beim Verlassen der Laufräder, da  der Kopf des Tieres durch den Schereneffekt in den Haltestreben z.T. abgetrennt wird.

       Einen interessanten Laufradtest gibt es von der Hamsterinfo: HIER

 

 

zooplus Medium Rectangel 

 

 Wenn Sie für Ihre Einkäufe diesen Zooplus-Button verwenden, werden 3 % des Nettobetrages gut geschrieben und von mir für  die Unterstützung der Berliner Tiertafel verwendet!

 

5. Ernährung

Bedingt durch ihr natürliches Verhalten und ihrer ursprünglichen Herkubft, sollten Mäuse hauptsächlich mit Sämereien ernährt werden. Obst und Gemüse, Insekten sollten nur im geringen Maße verfüttert werden. Wichtig ist natürlich, dass Gesundheitschädigendes wie Süßigkeiten, gewürzte (menschliche) Nahrung etc. seinen Mäusen nicht angeboten werden.

 

Alleinfutter - auf die Mischung kommt es an! ;D

Alle Mäuse der Zuchtstätte "Fairy Tale´s Heaven" werden mit einem ausgewogenen und mäusegerechten Futter ernährt, das aus einer Vielzahl von Körnern (z.B. Mais,), Kleinsämereien (z.B.Welli-Futter-Gemisch) und Flocken (z.B. Erbsen, Haferflocken) besteht. Dickmacher oder "Leckerlies" wie Sonnenblumenkerne sind auf ein Minimum reduziert - auf Farbstoffe, Zucker und andere Lockstoffe wird natürlich verzichtet. Dieses hochwertige Spezialfutter (wird während der Säuge- und Aufzuchtszeit mit eiweißreichem Trockenfutter und Mehlwürmern/Bachflohkrebsen angereichert) reichere ich noch mit allerlei Sämereien und Kräutern an, um meinen Mäuseln viel Abwechslung auf dem "Teller" zu bieten. Hierzu zählen u.a. Amaranth, Kamillenblüten, Brennnesselblätter, Grüner Hafer, Löwenzahnwurzeln mit Kraut, Haselnussblätter usw. Diese beziehe ich über "Kräuter-Kühne".

Meine Futtermischung kann günstig bei mir erworben werden, im Handel wird ein gutes Futter der Firma "JR Farm" angeboten - "Mäuseschmaus".

Ausführliche Informationen zu Sämereien, Kräutern, Obst  u.s.w. gibt es auf den Seiten der FARBMAUS INFO

 

Obst und Gemüse... 

sollte generell eher sparsam und in geringen Mengen verfüttert werden (leicht verderblich!). Zu viel oder ungeeignetes (zu sauer / zu blähend) kann Mäuse krank machen und z.B. zu schlimmen Durchfall führen. Machen Sie keine Experimente und verfüttern Sie "mäusegerechtes" Obst wie Äpfel, Birnen, Bananen, Weintrauben (in geringen Mengen), Erdbeeren und Melonen. Saures Obst (Orangen, Ananas, Kiwi) sollte nicht verfüttert werden. Ebenso darf kein blähendes oder scharfes Gemüse an die kleinen Nager verfüttert werden. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie Gurken, Tomaten und in geringen Mengen frischen Feldsalat verfüttern. Dies ist nur eine kleine Auswahl - mehr zum Thema finden Sie bei der Farbmaus-Info (siehe oben)

 

Spezial - Vicky´s Mäusebrot:

Zur Abwechslung oder wenn ich für wenige Tage unterwegs bin, biete ich meinen Mäusen mein "Mäusebrot" an.

 

Zutaten für ca. 500 gr. Mäusebrot

- 400 gr. Mäusefuttermischung

- 2 Eiweiß (Eiergröße M)

- ca. 100 gr. Vollkornmehl

- ca. 200 ml lauwarmes Wasser

 

Das Wasser sollte zum Schluss und je nach Bedarf hinzugegeben werden, sodass eine klebrige, zähe Masse ensteht, die sich gut verarbeiten lässt. Wenn alle Zutaten miteinander vermengt werden ( Damit der Teig auf dem Backblech und nicht an den Händen klebt, empfiehlt es sich seine Hände immer wieder ordentlich mit Mehl zu bestäuben!) Aus dem Teig  werden nun kleine Brote geformt und säuberlich auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilt. Anschließend kommen die Brote für 30 bis 45 Minuten bei niedrigster Stufe in den Ofen, bis die Brote ausgehärtet sind. (Tipp: einfach eines nach 30 Min durchbrechen und sehen, ob das Brot schon vollkommen trocken ist). Nun müssen die Brote noch ganz abkühlen und können den Kleinen angeboten werden. 

Guten Appetit!

 

Vicky´s Herbst-Tipp 2008:

In DM-Drogeriemärkten gibt es aktuell für ca. 0,95€ wertvolle Amaranth-Pops á 125gr.  Diese äußerst schmackhaften Körner stellen eine leckere Bereicherung des Mäuse-Speiseplans dar. Sie besitzen Bio-Qualität und sind ohne jegliche Zusatzstoffe gepoppt. Amaranth enthält neben einem hohen Protein- und Fettgehalt auch viel Mineralstoffe und Magnesium.

Ich gebe diese leckeren Körner Teelöffelweise (á 4-6 Tiere) zum bestehenden Körnerfutter hinzu. Die Samen sind besonders in der kommenden Jahreszeit äußerst empfehlenswert!

 

Vicky´s Herbst-Tipp 2009:

Es gibt einen tollen Online-Futtershop, bei dem man ganz individuell sein Futter selbst zusammenstellen kann, Katis Futterkrippe.

www.mein-futtermix.de

Trinken

Mäuse müssen dauerhaften Zugang zu Wasser haben, dazu eignen sich die handelsüblichen Kleintiertränken. Die Flaschen sollten täglich gereinigt und befüllt werden. Auf einen einwandfreien Zustand (tropft nicht, Flasche ohne Beschädigung) ist zu achten. Die Tränken sollten so an das Kleintierheim befestigt werden, dass eine Beschädigung durch die Tiere ausgeschlossen werden kann. Zudem müssen die Flaschen leicht erreichbar sein. Offene Näpfe eignen sich nicht für Mäuse, da sie leicht beschmutzt und mit Eintreu verdreckt werden können.

 

6. Vergesellschaftung

Mich erreichen des Öfteren Anfragen nach Mäusevergesellschaftungen. Leider gibt es sehr viele (häufig falsche!) Aussagen zu diesem Thema. Ich möchte hier eine Möglichkeit näher erläutern, die bei mir nahezu immer funktioniert. Dieser Tipp dient der Vergesellschaftung von Weibchen und ggf. Kastraten, Männchen können auf Dauer nicht friedlich zusammen gehalten werden!

Die größten Vergesellschaftungsfehler:

  • großes Platzangebot, wie z.B. Küchentisch, Badewanne führen zu Revierbildung (ist dazu noch kalt, fremd, bedrohlich und glatt)
  • neue Mäuse werden zu den alten in deren Territorium gesetzt - das kann zu Kämpfen führen
  • nur kurzzeitiges Zusammensetzen, Trennen und wieder zusammensetzen (enorm stressbildend)
  • viel Zubehör als Rückzugsmöglichkeit anbieten (es können Streitigkeiten um jedes Zubehörteil ausgetragen werden)

So gehts richtig...

Streuen Sie eine möglichst kleine Aufenthaltsbox (z.B. Transportbox, Quarantänekäfig) mit dem üblichen Streu aus und sorgen Sie für Futter und Wasser. Ein wenig Heu genügt und wird ggf. für ein sozialbildendes Nest benutzt. Auf dem begrenzten Raum müssen die Kleinen sich arrangieren. Es können keine Reviere abgegrenzt oder Mäuse gejagt werden. Verzichten Sie auf unnötiges Zubehör wie Häuschen oder Röhren, darum wird sich nur unnötig gestritten.

Setzen Sie die alt eingesessenen und neuen Mäuse gemeinsam in diese neue Umgebung. Die Tiere werden sich beschnuppern und ggf. zwickt die ein oder andere auch mal in einen Mäusepo oder -Schwanz, um die Rangordnung auszulotsen. Lassen Sie sich von einem Auffiepen oder wilden Streugewerfe nicht beirren. Es ist viel Show bei der Bildung einer Rangordnung und solange es keine ernsthaften, blutigen Verletzungen gibt, ist das Verhalten normal! Trennen Sie die Kleinen nicht, sondern lassen Sie die Mäuse am Besten für einen Tag in der Transportbox. Die meisten Mäuse kuscheln sogar nach wenigen Minuten/Stunden oder verstehen sich gar auf Anhieb. Sollten die Mäuse friedlich zusammensein, können Sie sie am nächsten Tag in die frisch gereinigte, dauerhafte Unterkunft, die selbst noch über wenig Zubehör verfügt, setzen. Häuser, Spielzeug usw. sollten Sie erst nach und (z.B. täglich 1 Stück dazu) in den Käfig stellen. Gelegentliches Fiepen oder Jagen ist normal, die Rangordnung muss gefestigt werden und wird auch über Monate hinweg immer mal wieder zwickend gestärkt.

 

Mit dieser Methode haben sich bei mir bisher alle Mädels vergesllschaften lassen. Eine Garantie kann ich nicht ausprechen. Ich kann nur raten, die Tiere nicht bei jedem Piepen zu trennen und wieder nur für 5 Min. zusammen zusetzen. Das ist enorm stressig für die Tiere, da die Mäuse immer wieder einer Sondersituatuion ausgesetzt sind.

 

 

 


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