Vor dem Kauf

 

Um Spontan- oder Fehlkäufe zu verhindern, bitte Ich Interessenten folgende Punkte zu bedenken, bevor sie sich für Farbmäuse als Haustiere entscheiden:

 

  • Können Sie eine Allergie gegen Heu, Stroh, Staub oder Tierhaare ausschließen?
  • Sind alle Familienmitglieder mit dem Einzug der kleinen Nager einverstanden?
  • Stört Sie der z.T. intensive Mäusegeruch nicht?
  • Können Sie sich bis zu zwei Jahre (oder darüber hinaus!) intensiv um Ihre Schützlinge kümmern und ihnen eine artgerechte Haltung bieten?
  • Werden die Tiere im Urlaubs- oder Krankheitsfall versorgt?
  • Sind Sie bereit auch "nur" für eine Maus die zum Teil enormen Tierarzt- und (Anschaffungs-) Kosten zu tragen?
  • Farbmäuse sind wie alle Nager keine Kuscheltiere. Erfreuen Sie sich mitunter auch "nur" an dem Beobachten der Tiere?
  • Farbmäuse sind dämmerungs- und nachtaktiv. Akzeptieren Sie das Verhalten?

Besondere Aspekte für Eltern:

- Farbmäuse sind keine geeigneten Tiere für kleine Kinder! Mäuse sind zartgliedrig und können leicht zerdrückt oder fallen gelassen werden. Lassen Sie daher ihr   Kind nicht unbeaufsichtigt mit den Mäusen spielen! (Das gilt natürlich für alle Tiere)

- Mäuse sind wie alle anderen Tiere keine Kuschel- oder Spielsachen für Kinder - prüfen Sie daher genau, ob ihr Kind nur eine akute "Tierphase" hat oder wirklich bereit ist, eine womöglich lange Zeit sich um seine Pfleglinge zu kümmern und auf deren Bedürfnisse einzugehen

- Sind Sie wirklich einverstanden mit der Haltung von Farbmäusen oder ekeln Sie sich womöglich vor diesen Tieren?

- Tierarztbesuche können das Taschengeldbudget eines Kindes rasch sprengen, das muss im Vorfeld besprochen werden!

- Da Farbmäuse dämmerungs- und nachtaktiv sind, können sie den Schlaf Ihres Kindes beeinträchtigen - und anders herum ;D

- Kinder bis zu einem Alter von etwa 10 Jahren können die alleinige Pflege und Betreuung  für ein Lebewesen nicht übernehmen. Die Verantwortung für die Tiere liegt letztlich immer bei Ihnen!

-Kinder verlieren oft schon nach kurzer Zeit das Interesse an "ihren" Tieren. Übernehmen Sie in solchen Fällen sämtliche Aufgaben im Interesse der Tiere? 

Sollten Sie sich als Familie für Farbmäuse entschieden haben, so verschenken Sie bitte dennoch keine Tiere als Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk! Nur allzu viele Tiere landen in den (Weihnachts-) Ferien in den bundesweiten Tierheimen! Richten Sie stattdessen den Käfig ansprechend und tiergerecht ein und verwenden Sie stellvertretend z.b. ein Kuscheltier oder ein Buch über die Tierart. Bereden Sie die Anschaffung eines neuen Haustieres gut und nehmen Sie Ihr Kind möglichst mit zu dem Züchter, mit dem Sie die Abgabe besprochen haben!

 

Sollten Sie das Interesse an diesen liebenswerten Tieren dennoch nicht verloren haben ;D , weise ich in einem persönlichen Gespräch auf alle Haltungspunkte hin, beantworte etwaige Fragen und gebe gerne Tipps und Ratschläge.  Interessante Haltungsinformationen finden Sie auch hier. 

 

 

 

 

 

Woher bekomme ich Mäuse?

1. Zoohandel / Baumarkt

2. Tierbörsen und Messen

3. "Kinderzimmerunfall"

4. Vermehrer

5. Tierheim / Tierschutz

6. ( DMRM ) - Züchter

 

1. Zooladen / Baumarkt

Die Tiere werden qualzuchtförmig, zu jung, einzeln, krank oder schwanger oder männlich verkauft. Das Personal nimmt oft keine Geschlechtertrennung vor, da sie auf den "Verkauf" und nicht auf "Beratung" ausgebildet werden. Anfängern werden auch scheinbar friedliche und geruchlose Männchen in Gruppenhaltung angeboten. Nebenbei kauft der Kunde Käfig, Futter und sämtliches schädliches Zubehör im selben Geschäft...

 

Die bunten Männchen und Weibchen gelangen als Heimtier in viel zu kleine, überhitzte und überfüllte Schaukästen, welche im Ganztagsscheinwerferlicht präsentiert werden. Von einer "Schecken-Problematik" hat hier noch keiner was gehört...

 

Die meisten Menschen wissen nichts über die eigentliche Herkunft der dort angebotenen Tiere. Das Angebot wechselt täglich, neben den "Dauerrennern" wie Kaninchen und Meerschweinchen, werden immer häufiger auch Exoten angeboten. Der direkte Weg vieler Leute führt leider in den kleinen, dunklen Zooladen um die Ecke oder zum Zoo-Discount, der auf tausenden Quadratmeter scheinbar "alles Gute für´s Tier" bereit hält oder in die Garten-Abteilung des nächst gelegenen Baumarktes.

 

So stammen auch die kleinen wuscheligen Meerschweinchen und bunten Mäuslein ausschließlich aus (un-) geplanten "Kinderzimmerunfällen" ; Vermehrern und Futtertierproduzenten, die unter katastrophalen Verhältnissen hunderte Mäuse am Tag produzieren. Die weißen "unattraktiven" Mäuse werden dann eingefroren  und abgepackt  für 0,50 € das Stück oder weniger in den Zoohandel als Frostfutter gebracht.

 

 

 

 Übrigens: Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, was mit den Tieren geschieht, die sich nicht mehr verkaufen lassen? Standart-Tiere wie Meerschweinchen und Kaninchen, die zu alt geworden oder "unattraktiv" sind, enden ebenfalls eingefroren als Futtertiere, weil sich die weitere Haltung für den Zooladen nicht rentiert. Klicken Sie hier für mehr Informationen zum Thema "Zoohandlungen" auf www.peta.de

 

 

 

 Fazit:

Unbekannte Herkunft, fehlende Geschlechterbestimmung, fehlende ärztliche Versorgung, katastrophale Massenhaltung in zu kleinen Käfigen mit gefährlichen Zubehör - nehmen Sie bitte Abstand von Kauf Ihrer Heimtiere in Zooläden und unterstützen Sie nicht die Profitgier der Inhaber. Sprechen Sie das Personal direkt auf vorhandene Missstände an und fordern Sie sie auf, Tiere aus dem Verkaufsangebot zu nehmen. Informieren Sie das zuständige Veterinäramt, wenn Ihnen Verstöße gegen das Tierschutzgesetz auffallen! Unterstützen Sie Zooläden, die keine Tiere verkaufen und artgerechtes Zubehör und Futter führen!

 

2. Tierbörsen und Messen:

Generell möchte ich vom Kauf von Mäusen und anderen Tieren auf Tierbörsen und -messen abraten. Ein seriöser Züchter ist nicht gezwungen, seine Tiere auf eine solche Art anzupreisen und zu "verhökern". Im Gegenteil - häufig führen Züchter Interessentenlisten mit längeren Wartezeiten.

Börsen und Messen bedeuten für Mäuse oft enormen Stress - die lange Fahrt, die unbekannte, oft laute und enge Umgebung usw. Tierhändler und Vermehrer bieten dort oft für einen Spottpreis regelrechte "Sonderangebote" an, und vergessen dabei, dass es sich bei ihrer "Ware" um Lebewesen handelt, und eben nicht um einen Fernseher... Die Tiere sind meistens geschwächt und krank. Ihre Herkunft bleibt unbekannt und wieder einmal wird die gewerbliche Vermehrung und der Handel mit lebenden Tieren unterstützt. :( 

Zudem landen häufig die Tiere durch solche "Spontankäufe" schnell wieder ungewollt in Tierheimen und bei Tierschutzvereinen, weil sich die Besitzer im Vorfeld nicht genügend über die Bedürfnisse der Tiere informiert haben, und diese zur Last werden. Nutzen Sie Kleintierbörsen besser als Informationsquelle, wenn Sie ein bestehendes Interesse an der Mäuse- oder Kleintierhaltung haben.

 

3. "Kinderzimmerunfälle":

Jeder kennt die Anzeigen in der regionalen Zeitung oder seit einiger Zeit im Internet : "Die Mäuseweibchen meines Sohnes haben sich doch als Pärchen herausgestellt. Nun suchen 10 Babys ein neues Zuhause. Geschlecht kann ich noch nicht sagen. Alle hübsch bunt und lustig. Bitte kein Schlangenfutter! Über ein kleines Taschengeld freut sich mein Sohn sehr."

So oder so ähnlich klingen die Texte verzweifelter Eltern, die versuchen die Mäuseflut zu bändigen. Im Zooladen erstanden oder von befreundeten Familien übernommen, stellen sich "Lily und Lucy" schnell als Lily und Leon heraus - nämlich dann, wenn 10 oder mehr rosa, nackter Würmchen in den Nestern liegen. Spätestens dann wächst es jedem Elternteil über den Kopf und die Tiere müssen so schnell wie möglich weg. Bei Unwissenheit wird wiederum häufig versäumt die Elterntiere zu trennen und das Prozedere wiederholt sich alle drei Wochen!

So unfassbar es klingt, häufig vermehren Liebhaber ihre Tiere bewusst, ohne Herkunfts- und Genetikgrundwissen. Schlimme erbliche Folgen und Inzuchtschäden sind die Folgen. "Die Freunde haben ja schließlich versprochen, dass sie was vom Nachwuchs abhaben wollen." Blöd nur, wenn alle 10 "bestellten" Häschen, Meerschweinchen oder Mäuschen, eben doch nicht abgenommen werden. Dann stellt sich die Frage "Wohin mit den ganzen Viechern?"

Viele Leute bringen dann ganze Würfe in den Zooladen um die Ecke, wo sie dann ein Säckchen Heu oder Futter für die Tiere kriegen. Was mit den Kleinen geschieht - ist den Vermehrer dann "wurscht". Sie sind die Belastung los. Was mit "unattraktiven", zu alten und nicht verkaufbaren Tieren geschieht, habe ich ja schon an anderer Stelle erwähnt. Sie werden (per Genickbruch o.ä. gefroren oder lebend) als Futtertiere angeboten.

Immer wieder liest man auch in der Presse von zugeklebten Kartons, die von aufmerksamen Menschen entdeckt wurden, deren Inhalt aus 20 Meerschweinchen, 50 Mäusen oder 5 Kätzchen bestand. Kaltherzig neben eine Mülltonne oder am Wegesrand abgestellt, werden die selten noch lebend gefundenen Tiere zum Tierschutz gebracht.

Egoismus, Verantwortungslosigkeit und schier blanke Dummheit sorgen für (hundert-) tausende ungewollte Notfalltiere, die jedes Jahr in Tierheimen und Tierschutzorganisationen gepäppelt und wieder vermittelt werden müssen - einfach weil deren Vorbesitzer es "so niedlich" fanden, wenn Hund, Katz oder Häschen "nur ein Mal" Babies bekommen sollten.

Deshalb: Handeln Sie verantwortungsbewusst und setzen Sie nicht planlos Tiernachwuchs in die Welt! Sprechen Sie mit Ihren Bekannten und Verwandten, die solches planen und halten Sie sie von den unsinnigen Vorhaben ab! Wenden Sie sich bei Interesse an einem Heimtier an einen verantwortungsvollen Züchter (oder Zuchtverein) oder einen Tierschutzverein. Unterstützen Sie keine Vermehrer!  

 

4. Vermehrer:

Hierzu zähle ich sowohl professionelle Vermehrer, die den (Zoo-) Handel mit Futter- wie auch Liebhabermäusen "versorgen", wie auch unprofessionelle "Hobbyvermehrer", die ohne Kenntnis von Genetikgrundlagen aus finanziellen oder privaten Motiven Mäuse vermehren, um sie für einige Euro in diversen Anzeigen anzubieten. Beide Sorten von Vermehrern stellen den Profit oder den "Spaß am Gott spielen" in den Vordergrund und produzieren oftmals kranke und kurzlebige Tiere, die ihren unwissenden Besitzern wenig Freude bereiten. Dennoch möchte ich natürlich nicht abstreiten, dass auch eine Zooladenmaus mitunter 1 oder 2 Jahre glücklich und zufrieden leben kann, allerdings muss man sich bewusst sein, dass man den Tierhandel unterstützt, wenn man von "Möchtegern-Züchtern" oder professionellen Massenzüchtern die Tiere erhält.

Wie erkennen Sie Vermehrer?

Viele Zooläden beziehen ihre Tiere (neben privaten "Unfällen") meist von professionellen Massenvermehrern. Diese "produzieren" bestimmte Tierarten in regelrechten Lagerhallen, wo tausende der Tiere unter oft schlimmen Haltungsbedingungen auf engsten Raum gehalten werden. Die für den Handel attraktiven (also bunte oder interessant aussehende) Tiere werden für den doppelten Preis in private Hände verkauft - der unattraktive "Rest" kommt als Lebend- oder Frostfutter (z.B. Pink Eyed White farbene Mäuse, sog. Albinomäuse) ebenfalls in die Zooläden. Bitte verzichten Sie auf den Kauf von Mäusen und anderen Klein- oder gar exotischen Tieren in Zooläden. Lassen Sie sich nur von erfahrenen Züchtern der jeweiligen Rasse beraten oder unterstützen Sie den Tierschutz und geben Sie Tierheimtieren eine zweite Chance!

Wenn man sich nun entschieden hat sein neues Heimtier von einem Züchter zu erwerben, so stößt man im Internet oder auch in Zeitschriften oft auf Anzeigen von vermeindlichen Züchtern, die für den Laien oftmals sogar seriös wirken.

"Hobbyzucht hat liebe Babys abzugeben..."

 

Der DMRM ist der zurzeit einzige, professionelle deutsche Rassezuchtverein für Farbmäuse! Alle Züchter unterliegen den Vorgaben der Zuchtordnung. Diese einzuhalten steht an erster Stelle jedes DMRM-Züchters.

Auch wenn Sie auf viele Anzeigen stoßen, in denen sich (private) Vermehrer als Züchter bezeichnen. Das bloße Zusammensetzen von Maus 1 und Maus 2 macht noch lange keinen Züchter aus! Fragen Sie dazu mal einen Hundezüchter vom VDH oder FCI ;D

Im Internet gibt es daher auch viele Seiten von Mäusevermehrern. Diese führen scheinbare Stammbäume und suggerieren, dass man hier einen seriösen Züchter vor sich hat! Fragen Sie Ihren ausgewählten Züchter direkt, ob er DMRM - Züchter (oder Anwärter) ist und nehmen Sie Abstand von sog. "Zuchtgemeinschaften" und Vermehrern, die "rote", "Kuhmäuse", "Langhaar-" oder "Lockenmäuse" oder sonstige Qualformen vermehren.

Achtung: In letzter Zeit treten diese Vermehrer gehäuft im Internet auf und versuchen auch vehement an Rassefarbmäuse zu gelangen oder bieten "klasse Mäuse" mit einer "Lebensgarantie", Samt- Woll- und Kuschelmäuse an. Lassen Sie sich von diesen Phantasienamen nicht blenden! Achten Sie auf die in den Abstammungsweise angegeben Vorfahren - nur DMRM-Nachwuchs erhält "Original-Papiere".

 

5. Tierheim / Tierschutz

Immer wieder werden (Mäuse-)Tierschützer mit Großnotfällen konfrontiert. Eine ausgeuferte Futtertierzucht oder sog. "Animalhorting" hinterlassen oft seelisch und körperlich geschundene Wesen, die mühsam von den Tierschützern gepflegt werden müssen. So ist es keine Seltenheit, wenn ein Anruf eingeht "Wir haben hier einen Karton mit ca. 100 Mäusen, Geschlechter gemischt".

Aber auch kleine Notfälle, die durch "Unfälle", unseriöse Vermehrungen oder schlichtes Desinteresse am Tier verursacht werden, landen letztendlich heutzutage leider im Tierheimen, beim Tierschutz oder in private Vermittlungstellen. Bei Farbmäusen trifft es häufig "Singlemänner", die aber oft kastriert werden und gegen eine geringe Schutzgebühr in ein "Mädelsgruppe" oder zu anderen Kastraten vermittelt werden. Durch die Abgabe / das Aussetzen von oftmals trächtigen Weibchen, gibt es auch immer wieder hübsche Jungtiere. Geben Sie auch den Notnasen ein Chance!

Das "Mäuseasyl" kümmert sich um die Vermittlung von Notmäusen - schauen Sie doch mal auf die Seite. Als Besonderheit kann die "Notfallkarte für Deutschland" gesehen werden, auf der alle bekannten Notmäuse auf einer Deutschlandkarte mit dazugehörigen Link des Tierschutzvereins verzeichnet sind. Auch Renner und Exoten suchen hierüber einen neuen Wirkungskreis!

 

 

http://wiki.mausebande.com/vermittlung/farbmaus

und im Forum der Mausebande...

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6. (DMRM-) Züchter

Der DMRM e.V. ist der einzige in Deutschland tätige Verein, der das Zuchtwesen und die Haltung von Mausartigen, insbesondere der Rassefarbmaus betreut. Anerkannte Züchter und Anwärter dieses Vereins halten sich an strenge Vorgaben, um gesunde, wesensfeste und attraktive Farbmäuse vorzubringen. Mehrere Informationen zum Verein, seine Ziele und Aufgaben und eine Züchterliste finden sie hier (bitte planen Sie einige Wartezeit bei Ihren Farbmäusen ein - die Züchter haben nicht ständig Mäuse abzugeben).

Der DMRM ist der zurzeit einzige, professionelle deutsche Rassezuchtverein für Farbmäuse! Alle Züchter unterliegen den Vorgaben der Zuchtordnung. Diese einzuhalten steht an erster Stelle jedes DMRM-Züchters.


 

 

 

 Die Mäusekinder ziehen ein - Generelles:

  • der Käfig zuhause sollte bereits voll eingerichtet und "bezugsfertig" sein 
  • verwenden Sie unbedingt nur tiergerechtes Zubehör - meist ist das im "normalen Zooladen" angebotene Sortiment nicht nur unnötig oder unbrauchbar, sondern schädlich und gesundheitsgefährdend!
  • bringen Sie genügend Zeit mit - ein verantwortungsvoller Züchter wird Ihnen die Tiere nicht an der Türschwelle in die "Hand drücken" ;D
  • halten Sie eine ausbruchsichere Transportbox mit einem Stückchen Gurke und einigen Versteckmöglichkeiten (z.B. Klorolle, Heuballen) für die direkte Heimfahrt bereit
  • eine Hand voll Streu vom Züchter kann helfen, den Tieren etwas "Heimatgeruch" mitzugeben, und vermeidet die Stressentwicklung
  • eine Futterumstellung bedeutet immer Stress für die Tiere und kann zu Darmproblemen führen - ein guter Züchter gibt Ihnen für die Übergangszeit daher gern ein Säckchen seines Futters mit
  • ( Tipp: Fragen Sie Uhren Züchter, ob Sie das Futter über ihn beziehen können; Futter vom Züchter ist nicht mit (z.T. schädlichen) Futter aus der Drogerie oder dem Supermarkt zu vergleichen ;D )
  • Lassen Sie Ihre neuen Bewohner die ersten Tage sich in Ruhe einleben - bedrängen Sie sie nicht und verlangen Sie nicht zu viel von ihnen
  • nach kurzer Zeit jedoch werden Sie merken: Farbmäuse sind generell sehr neugierig und werden mit Kürbiskernen oder einem Mehlwurm leicht angelockt - mit "Geduld und Spucke" werden die Kleinen sicherlich schnell Vertrauen fassen und gerne auf Ihre Hand kommen!

 

 

 


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